Flächensperre einer Kalksandsteimauer mit TOBOLIN

Problemstellung: Kalksandstein, 36 cm Wandstärke

Die Ecke einer Garage aus Kalksandstein sollte abgedichtet werden. Die Nässe war im Oktober 2019 nach starkem Regen aufgetreten. Die Durchfeuchtung hat in ca. 1,40 m Höhe angefangen und ist dann zur Sohle gewandert. Die Außenwand wurde ursprünglich mit Isolierputz, Bitumenanstrich und Deitermann Superflex-Beschichtung abgedichtet. Im Innenbereich wurde fälschlicherweise Gipsputz verwendet. Anscheinend hat sich der Außenbereich etwas gesetzt, wodurch das Problem entstanden sein könnte. Die Garage ist von außen nicht mehr zugänglich und könnte nur mit größten Aufwand von dieser Seite abgedichtet werden.

Vorgehensweise:

Der schadhafte Putz wurde entfernt und mit Hilfe des TOBOSTICK-Verfahrens in die Lagerfugen des der Kalksandsteinwand eingebracht.

Probleme:

In den Ecken hat die Aufnahme von TOBOLIN mehrere Wochen gedauert. Grund war der hohe Durchfeuchtungsgrad. Die Ecken wurden nochmal mit Hilfe eines Entfeuchtungsgerätes getrocknet, um die Aufnahme von TOBOLIN zu beschleunigen.

Resultat:

Nach zwei Monaten war der Wassereindrang bei Starkregen weitestgehend weg. Nur im unteren Eckbereich, in dem das TOBOLIN aufgrund der hohen Feuchte noch nicht vollkommen eingedrungen war, wurden Wasserkügelchen (aufgrund des Abperleffekts) beobachtet. Nachdem das TOBOLIN auch dort eingedrungen ist, sollte dieser letzte Rest an Feuchtigkeit auch noch verschwinden.

Weiteres Vorgehen:

Nachdem die Wand trocken ist, wird die Mauer mit einem Kalkputzsystem verputzt, um die Luftfeuchte wieder aufnehmen zu können.

Impressionen:

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